Montag, 18. Januar 2010

Die Ängste vor einem neunen Kommunikationskanal Part 2

Im meinem letzten Blog-Eintrag habe ich über Ängste gesprochen, welche User von Social Media Plattformen haben. In diesem Post konzentriere ich mich speziell auf die "Welche Informationen darf ich mit anderen teilen"-Angst. Doch sobald man dieses Problem bewältigt hat, man also die Grenzen welche man sich selbst oder der Abreitgeber einem vorgibt kennt, steht man vor der nächsten Hürde:


2. Die "Welche Informationen soll ich mit anderen teilen"-Angst oder "Die Angst vor mehr Arbeit"

Diese Angst quält in erster Linie Arbeitnehmer welche vom Arbeitgeber aufgefordert werden sich zusätzlich zu ihrer normalen Arbeit für das Unternehmen im Web 2.0 zu betätigen. Jedoch auch Privatpersonen, welche durch gezielte Social Media Aktivitäten ihre online Reputation verbessern wollen.

Ich will im Vorhinein jede Illusion nehmen: Bloggen, sowie jede gezielte und erfolgreiche Social Media Aktivität ist geprägt von Arbeit.
Die Recherche Arbeit um den Wahrheitsgehalt der eigenen Einträge zu sichern, fremde Posts lesen und sie kommentieren um sein persöhnliches soziales Netzwerk zu erweitern und das tatsächliche Verfassen und Korrigieren von Einträgen ist zeitaufwändig und fordert meist volle Konzentration.
Aufgrund dieser Attribute ist es nur verständlich, dass sich speziell Arbeitnehmer vor dieser Zusatzbelastung streuben.

Doch was unterscheidet die "Meister des Web 2.0" von Neulingen, welche sich in diesem Gebiet versuchen?

Meiner Meinung nach ist es neben jahrelanger Erfahrung, welche man sich nur durch Übung aneignet, die tatsächliche Einstellung zur "Arbeit". Vielleicht ist hierbei das Wort "Arbeit" falsch gewählt, denn z.B.: die meisten erfolgreichen Blogger erzielen ihren Erfolg nicht durch stundenlanges Recherchieren nach bloggbarem Material, sondern einfach durch den Drang und den Wunsch, Informationen und ihre persöhnliche Expertise mit anderen zu teilen.

Interessanten Content für Social Media Plattformen muss man also nicht suchen; wenn er es Wert ist gepostet zu werden drängt er sich einem unweigerlich auf; man muss nur die Augen offen halten. Der Unterschied zwischen Profis im Web 2.0 Bereich und Laien ist also nur der, dass die Experten einen jahrelang geschärften Blick für blogwürdige Informationen haben und das starke Bedürfniss verspüren auch anderen Usern des World Wide Web diesen Content bereit zu stellen!!!

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